Bitcoin im Portfolio: Wie sinnvoll sind Krypto-Anlagen?
Die Kryptowährung Bitcoin geniesst unter Anlegerinnen und Anlegern ein wachsendes Interesse. Rendite und Risiko liegen nahe beieinander. Was bringt daher ein Bitcoin-Investment mit Blick auf das Gesamtvermögen? Und wenn überhaupt: Wie viel vom Gesamtvermögen sollte man maximal investieren?

Was ist die Korrelation?
Die Korrelation drückt aus, wie ähnlich die Wertentwicklungen zweier Anlagen verlaufen. Die Korrelation reicht von -1 bis +1: -1: Zwei Anlagen entwickeln sich exakt gegenläufig. Steigt die eine, sinkt die andere um genau denselben Betrag – und umgekehrt. -1 bis 0: Zwei Anlagen entwickeln sich tendenziell gegenläufig. 0: Zwei Anlagen entwickeln sich komplett unabhängig voneinander. -1 bis 0: Zwei Anlagen entwickeln sich tendenziell in dieselbe Richtung. -1: Zwei Anlagen entwickeln sich exakt in dieselbe Richtung.
Was ist der Core-Satellite-Ansatz?
Der Core-Satellite-Ansatz ist eine beliebte Anlagestrategie. Dabei wird das Vermögensportfolio zweigeteilt: – Kernanlage im Umfang von mindestens 75 bis 80 Prozent: Der Hauptteil des Vermögens ist breit diversifiziert investiert, z.B. mittels Strategiefonds, Vermögensverwaltungsmandat oder einem gut gestreuten Wertschriftendepot. – Satelliten im Umfang von maximal 20 bis 25 Prozent: Ergänzend zur Kernanlage kann in spekulativere Anlagen investiert werden, z.B. Themenfonds, spekulative Einzeltitel, aussersbörslich gehandelte Aktien, Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether usw.